Zeltlager Überlingen

Noch 55 Tage bis zum Nachtreff 2010! 5.09.2010  
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Galgenmännle
Teste dein Lagerwissen beim Lager-Galgenmännle Spiel. Versuche das Wort zu erraten bevor der arme Schlucker seinen Kopf verliert...

hier gehts zum Spiel!



Was ist anders als man's kennt?

Waschen

Während des Zeltlagers ist Körperpflege natürlich unerläßlich, auch wenn es auf den ersten Blick schwierig scheint, diese zu gewährleisten. Meistens gibt es während der Freizeit einen Ausflug in ein Schwimmbad, wo man zwischendurch auch einmal warm duschen kann, ansonsten muß man allerdings mit dem oftmals sehr kühlen Naß des Baches Vorlieb nehmen. Dort wird eine Waschstelle eingerichtet, wo man leichten Zugang zum Wasser und Ablagemöglichkeiten für Klamotten und Waschzeug hat. Zudem stehen dort Seife, Shampoo, Duschgel und Zahnpasta zur Verfügung, die selbstverständlich alle biologisch abbaubar sind. Zusätzlich ist auf dem Lagerplatz ein Kanister mit Zahnputzwasser aufgestellt, damit man dafür nicht jedes Mal zur Waschstelle laufen muß.

Essen

Auf dem Lager kümmert sich ein dreiköpfiges Küchenteam um das leibliche Wohl. Einmal am Tag, entweder mittags oder abends, gibt es warmes Essen: dieses wird meistens in der Küche auf mehreren Gaskochern gekocht oder gebraten oder über der Glut des Lagerfeuers gegrillt. Zum Frühstück gibt es Brot mit Marmelade, dazu Milch oder Kaba. Ab und zu gibt es auch Müsli mit Obst. Das nicht-warme Essen besteht ebenfalls aus Brot, dazu gibt es Käse- und Wurstaufschnitt und manchmal Gemüse wie Tomaten und Gurken. Selbstverständlich gibt es auch immer mal wieder einen Nachtisch, sei es Pudding, Obst oder Joghurt.

Dienste

Um ein geordnetes Leben während der Lagerzeit zu gewährleisten, gibt es zahlreiche Aufgaben, die von den Lagerteilnehmer erledigt werden müssen. Jeden Tag hat man eine andere Aufgabe:

  • Die "Feuerteufel" kümmern sich darum, daß am Abend ein großes Lagerfeuer angezündet werden kann. Dazu sammeln sie Holz im Wald und sägen es gegebenenfalls zurecht. Schließlich türmen sie das Lagerfeuer auf, an dem Abends gesungen und getanzt wird.

  • Die "Spülis" kümmern sich um den Abwasch. Natürlich nicht um den Abwasch des Geschirrs aller Teilnehmer, sondern nur das Küchengeschirr, d. h. zahlreiche Töpfe, Pfannen, Wannen, Besteck und Zubehör warten darauf, in einer der großen Spülwannen gereinigt zu werden.

  • Die "Transportameisen" sind für das Herankarren in erster Linie von Wasser aber auch anderer Dinge zuständig, d. h. sie transportieren mit einem Handwagen die schweren Wasserkanister zum Küchenzelt.

  • Die "Putzmäuse" halten Ordnung auf dem Lagerplatz, d. h. sie grasen die ganze Wiese nach Müll ab, werfen herumliegende Holz- und Papierschnipsel in die Feuerstelle und sorgen so für Sauberkeit in der Zeltstadt.

  • Die "Joker" springen dort ein, wo gerade "Not am Mann" ist, d. h. sie helfen beim Spüldienst, wenn es viel Küchengeschirr gibt oder unterstützen die Feuerteufel, wenn es mal schnell gehen muß.


Nachtwache

Das Zeltlager wird immer wieder überfallen, was sich zunächst sehr grausam anhört. Das ganze ist vielmehr ein harmloses, allerdings ein wenig Mut erforderndes großes Spiel. Die "Überfaller" sind der Leiterrunde meistens bekannt und mit den Regeln dieses Spiels vertraut, d. h. es kann niemandem etwas passieren.
Das oberste Ziel der Überfaller ist es, unseren Banner zu klauen, das ist eine Art Fahne, die an einem hohen Mast in der Mitte des Lagerplatzes weht. Sie können es aber auch auf Essen, Getränke, Küchengeschirr oder Nachtwachen abgesehen haben. Daher ist es wichtig, zu bemerken, wenn ein Überfaller in die Zeltstadt eindringt, um ihn durch harmloses Catchen daran zu hindern, einen der vorher genannten Gegenstände bzw. Personen zu entwenden.
Jeder Lagerteilnehmer muß (!) während der Zeltfreizeit mehrmals Nachtwache halten. Im Klartext bedeutet dies, daß man ca. alle drei Nächte 1,5 Stunden auf einem Posten sitzt und das Zeltlager bewacht. Ausgerüstet ist man dabei mit einer Trillerpfeife, mit der man Alarm geben kann. In regelmäßigen Abständen kommt ein Leiter vorbei und erkundigt sich bei der Nachtwache nach auffälligen Geräuschen oder Bewegungen.

Zelte

Die Lagerteilnehmer übernachten in sogenannten Agadir-Zelten, die aus imprägnierter Baumwolle gefertigt, d. h. wasserabweisend und atmungsaktiv, sind. Diese Zelte sind ca. 4×4 m groß und sind für 8 Personen vorgesehen. Allerdings sind in den seltensten Fällen 8 Personen in einem Zelt untergebracht, so daß man ausreichend Platz hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Zeltlagern verzichten wir auf Plastikböden innerhalb der Zelte, da sich darauf nur Wasser und Schmutz ansammelt.

Gruppen

Die Lagerteilnehmer werden zu Beginn der Freizeit in 3 Mädchen- und 3 Jungengruppen eingeteilt, wobei in erster Linie das Alter für die Einteilung ausschlaggebend ist. Jede Gruppe wird von zwei Gruppenleitern betreut und in jeweils 2 Zelten untergebracht. Am Anfang des Lagers baut sich jede Gruppe einen gemeinsamen Holztisch, wo sie stets zusammen essen. Natürlich hat jede Gruppe einen eigenen Gruppennamen und Gruppenschrei.
 


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